Lyrics 2020.2

Im Schlamm

Das Positive zu sehen.

Deine Flexibilität … ist schön.

Die Freiheit die ich Dir gebe.

Die ich selbst nicht lebe.

Die Konsequenz die ich balanciere.

Die Spagate die ich vollführe.

Das Alter das ich ignoriere.

Ist da und doch Fantasie.

Ist wahr und doch Utopie.

Ich bade im Schlamm.

Aber fühlt sich gut an!

Die innere Reise

Wenn ich davon lese,

wenn ich mit Menschen schreibe,

ihre glückliche Stimme höre.

In das was ich verstehe, gehe,

mit ganzer Seele,

spüre ich, was da soviel mehr ist.

Etwas was ich mein Leben,

mich nie wage würde.

Jetzt, ist meine Jugend lange vorbei!

Und darum bleibt die Traurigkeit,

immer in mir bereit.

Sie wurde nie befreit

und konnte ohne Angst,

auf Reisen gehen.

Das wäre gewesen schön!

Die digitale Einsamkeit

Sie ist neu

und weit,

verbreitet und scheu.

Besonders hässlich

und untreu.

Sie ist voller Sehnsucht

und Wagemut,

nicht nur männlich

und ungut.

Sie ist mutig

und irreal,

sie ist verträumt

und banal.

Sie ist einfach nur,

digital.

Sex, Blues und Poesie

Was das Leben aus macht …

Wenig …

Und doch jedes ein Herzschrittmacher.

Auch wenn es mal verloren geht.

Es lässt uns tanzen.

Es lässt uns lebendig fühlen.

Es betont.

Es belebt.

Es erschöpft.

Es erfüllt uns.

Ist ein Spiel und doch immer ernst gemeint.

Die drei Musketiere meiner Seele.

Im Wort Selbstliebe vereint

… und für Euch noch mehr

Your best lover ever

Dummer Zorn

Sie können es nicht mehr ertragen

Ihre Freiheit nach Zügellosigkeit schreit

Der Mopp ist zurück!

Er fordert seine alte Achtlosigkeit

Sein maßloses Ego trampelt über alles

Wütet gegen das Diktat des Staat

Blind vor Hass, wie immer

Gegen alle Angepassten, Vorsichtigen

Es sind jene, die als erste waren hinter Masken

mit Angstgewimmer.

Zuerst um ihr kleines unbedeutendes Leben besorgt

dass sie doch vorher schon hassten

Seltsam paranoid

Jetzt sind sie sorglos gefährlich für alle

Lernen nichts, stecken in ihrer ewigen Dummheit fest

und wir mit in der Falle.

Schall und Rauch

Vielleicht ist es aber das, was es braucht?

Wir durchqueren unsere Seele.

Da lebt was überlebt.

Da schwebt was nie gefasst.

Da ist man einsam.

Da spielt man nie mit sich selbst.

Da ist die Leichtigkeit ein Mythos.

Da sind Worte Schall und Rauch.

Aber wahr sind sie, ein bisschen, auch.

Kopf im Schoß

Zwischen Langeweile

und Abenteuer.

Zwischen Sehnsucht

und dem Kampf mit dem Ungeheuer.

Aber wir stehen nur am Pranger,

der Gesellschaft.

Nicht der Menschen,

die sich so unterschiedlich,

durch das Leben kämpfen.

Moral, Doppelmoral …

Die Zeit läuft ab.

Und ich suche doch nur die Eine

die nicht zweifelt,

die keine sich selbst angezogenen

Prinzipien hat.

Die den Menschen,

nicht den Status liebt.

Und ganz verwegen,

meinen Kopf im Schoße wiegt.

Brauchen wir Gurus?

Wenn wir in uns suchen,

nach Methoden

Übungen, Botschaften

und finden uns in jenen,

die Andere erschaffen.

Ist das oft nichts was wir,

nicht auch alleine könnten schaffen.

Aber manche vielleicht doch nicht,

oder sie reden es sich ein.

Vielleicht träumen wir auch,

immer von mehr, mehr, mehr …

oder in allem besser zu sein.

Wenn wir uns nie gut genug sind.

Ist mehr zu lernen doch immer gut

Mit den Anderen,

die irgendwie doch was haben davon,

wenig selbstlos sind sie,

bis reich davon werden sie.

Ob wir dann auch,

gilt es, wie immer, zu glauben,

das ist der ewige (Miss)brauch.

Lieben wir wirklich?

Oder hoffen wir nur immer darauf?

Sind wir Herz, Verstand oder Bauch?

Ist alles ein Spiel oder wirklich das Ziel?

Ist die Ewigkeit nicht auch nur schnell Vergangenheit?

Fragen sind nie Antworten

oder ist das ewige Fragen die Antwort?

Lieben wir wirklich?

Leben wir wirklich?

Wir wirklich?

wirklich?

Wir schweben und doch …

In diesem Jahr ist alles seltsam

und doch

nicht nur negativ

Wir sind nicht anders

und doch irgendwie

ausgebremst

Etwas was alle Generationen

verbindet

und doch was zum Vorschein bringt

was uns sonst nie gelingt

und doch sind wir

manche von uns

immer noch

Arschloch!

Zusammen (für M.)

Nicht allein,

gemeinsam fühlen dürfen,

nicht einsam mit der Welt.

Auch wenn um sich selbst gedreht,

zweifelt man am Schicksal,

das über uns allen schwebt.

Doch es ist in uns

mehr Liebe, als wir wissen.

Wir weinen in die Kissen,

für einander, für was wir sehen

und spüren im Leben und gehen,

vielleicht irgendwann.

Und doch sind wir es wert gewesen,

da gewesen, im hier und dann.

Jeder spürt und ist die Welt,

auch im Schmerz und in der Angst,

nur die Liebe zählt,

wenn sie zusammen hält.

Nicht frei!

Das ist es was Du und alle immerzu denkt.

Wo ihr krampfhaft Eurer ganze Aufmerksamkeit darauf lenkt.

Nicht was ihr fühlt, nicht was uns zusammen so aufwühlt.

Doch ihr wollt diese Freiheit nur,

damit ihr sie mir, dann wieder ganz schnell nehmen könnt,

damit ihr mich nur für Euch gewinnt.

Das hab ich längst durchschaut.

Nur gebe ich sie eben nur wieder gerne her,

wenn Eurer Sehnsucht auch wirklich echt wär.

Doch so lange ihr nicht mit dem Herz entscheidet,

nur mit dem Status, nicht mit dem Menschen leidet,

wird das nix, dafür bin ich ganz verflixt, zu schade mir.

Bleibe lieber nicht frei und bin es darum gerade eben,

für den Rest in meinem selbstbestimmten Leben.

Ich schaue

schon immer, so ernst …

Warum? Fragt ihr … auch schon immer.

Das bin ich, das macht mich aus.

Ich denke über die Dinge nach

und auch wenn nicht,

sieht es wenigstens so aus.

Ernst ist das Leben genug,

die, welche ewig lächeln sind,

noch lange nicht mehr gut.

Vielleicht kann ich einfach keine

faslche Maske tragen,

in meinen Augen steht,

immer die Wahrheit zu lesen

und ich ertrage sie auch für Euch mit,

ein Stück, das ist einfach mein Wesen.

Leichtigkeit

Irgendwann kommt sie im Herzen an.

Weil ihr versteht, dass das geht,

das sie ist, kein einseitiges Konzept,

das es nicht nur mir gelingt,

nebeneinander und alles zu lieben,

was mir besonders ist.

Das es jede von Euch auch kann,

wenn sie mir und ihrem Gefühl vertrauen kann.

Wenn sie eben nicht misstraut und

eifersüchtig auf die Anderen schaut.

Nur wenn ihr Euch von diesem Zwang befreit,

finden wir gemeinsam Leichtigkeit.

Gegenseitigkeit

Ist Frust ein Widerspruch

Angst ein Konzept

Glaube ein Freibrief

Liebe ein Prinzip

Was wir verstehen in den Worten,

macht den Unterschied allein

Ich kann es lesen, auch wenn

Ihr es anders schreibt

Gegenseitig gut tun wollen

ist das was Wahrheit spüren läßt

Egal wie weit fort, egal wie lange

Ich leide im Tun,

Nicht im Verstehen allein.

Ich will jetzt bei mir und Dir sein.

Glücklich gegenseitige und immer

Wann ist all dies endlich,

nicht nur schöner Schein!

Mensch sein

Wann lernt man das?

Nur in der Begegnung mit dem eigenen Spiegelbild,

in den Augen der Anderen

Aber nicht alle verstehen,

was sie da sehen

Nicht alle widerstehen der eitlen Falle

Der Spott allein kann uns befreien

Die Kraft, die Ausstrahlung, die Stimme, die uns erschafft

Ist den meisten nie genug,

manchmal sogar verhasst.

Da beginnt der Selbstbetrug ums eigene Ich

So bleiben wir ein Spuk,

ein Schauspieler, ein Tyll

erkaspern nur den Erfolg ganz schnell

In Wahrheit aber, ist das Leben still.

Risikogebiet

Sind wir das nicht immer

Naja manche vielleicht auch nie

Nicht dass ich immer so risikobereit bin.

Ich scheue auch schon mal

Ich schwindle oder zögere

Die Angst läßt mich Nachdenken

Doch ich bleibe dabei bewusst neutral

und objektiv

Man sieht mich nie dabei,

wie ich den Teufel rief

Das Risiko für mich und die ich liebe,

ist mir niemals einerlei.

Doch geht das Leben trotzdem,

ganz gerne, von alleine schief.

Feigheit

Verlorene Worte

Wenn wir uns nicht vertrauen,

das kann ich verstehen.

Die Freiheit die Du mir gibst

ist zwar schön

und doch tut es weh, zu verstehen,

dass Du nicht diesen Weg  mit mir willst gehen

Weil er schmerzhaft ist, ich weiß,

weil er unsere Energie auffrist.

Und doch könnte er uns

auf eine blühende Insel führen,

wo wir nur uns beiden gehören.

Doch schon der Gedanke,

lässt uns die eigene Feigheit spüren.