Lyrics 2022.2

Ausgestellt

Was wir glauben was wir sind

Alle schön, alle Kind.

Was wir suchen in uns

Was wir vermuten an Kunst

Jede ist mehr

Keiner besser, schöner, echter

Ausgestellt in der Welt

Hineingeschmissen

An uns glauben tun wir stets vermissen

Manche sind anders.

Weltbrand

Wir können es immer noch nicht glauben,

aber wussten es schon lange.

Wir wollten leben unbeschwert,

da war es längst zugange.

Unsere Jugend war nah, unser Alter fern,

diese Illusion hatten wir zu gern

und sie war vorgeprägt,

von dem, was unsere Mütter und Väter schon hat,

in der falschen Sicherheit gewiegt.

Wir haben protestiert, grün und neu,

wirklich etwas zu ändern, aber waren auch wir,

zu naiv und zu scheu.

Jetzt überollt es uns sozial und viral,

Es sind nicht nur Worte, der Wirklichkeit treu.

Der Planet geht, für mehr als Trauer,

scheint es zu spät.

Sich nehmen lassen

Das ist, was ihr wirklich wollt,

die Kontrolle abgeben,

hinter dem Leben.

Doch ihr könnt nicht darüber reden,

es euch selber zugeben.

Ich erkenne es längst,

war zuerst überrascht,

doch schnell ist diese Rolle

mir vertraut geworden.

Aber bewusst, lass ich mich nicht gehen,

hab mir bewahrt hin zu sehen.

Der Gedanke dahinter,

ist das größte, menschliche Problem.

In Schweiß gebadet

In Ablenkung gefangen.

In Scheiß getreten.

Das Glück will sich aber verspäten.

Manche sehen es nicht.

Auch für mich ist sowas nicht in Sicht.

Wüsste eh nicht mehr, was es wär.

Wir tun nur alle so als ob.

Sind zu hässlich um schön zu sein.

Sind zu traurig für die Leichtigkeit.

Sind zu langsam für die verflixte Zeit.

Haben die Jugend verpasst.

Angestrengt und doch verloren.

Nachgedacht und doch verliebt.

Weil es einfach keine Rettung gibt.

Verliebt, verlobt, verloren …

Es gibt eine Sehnsucht in euch,

Sie ist stark und oft unerreicht.

Es gibt eine Suche, egal wie alt,

die euch treibt und verlaufen lässt.

Es gibt nur ein Leben, das wir vergeben.

Es gelingt oft nur bedingt.

Es ist nie eine Sache des Willens,

das ist schon zum Scheitern verdammt,

Es ist Schicksal, wem wir begegnen

und was wir in wem erkannt.

Echt ist das nur sehr selten,

das ist die einzige Wahrheit,

die jemals wird gelten.

KURZ

Dummheit ist ein Teil von mir.

Stolz bin ich nicht dafür.

Es hat was Skurieles hier.

Über eurer Dummheit zu schreiben

und dabei selbst dumm zu bleiben.

Sturm im Herzen

Wir zittern und warten.

Am liebsten schließt du die Augen im Garten.

Doch die Zeit vergeht,

für Reue ist es längst zu spät.

Ich tue seit Jahren, nicht mehr warten.

Ich lasse mein Herz sich bewegen,

es ist dir nicht ewig gegeben.

Vielleicht war es nie ganz bei dir.

Ich kann garnichts tun dagegen,

die Sucht ist stärker in mir.

Es ist seit Jahren ein Sturm,

der mich treibt vor sich her.

Ich hab die Worte nur gern,

die ich schreibe darüber

und das macht es echt

und ist nicht gut, nicht schlecht,

in allem gefangen sind wir.

Würde ich darüber nicht lügen,

wär es ein selber betrügen.

Damokles

Strebe nie nach mehr, als dir zusteht.

Sehe auf das, was du hast.

Kein Reiz ist endlos, kein Vergnügen.

Das Ende kann schnell und schrecklich sein.

Darum sollte dir immer, weniger genügen.

Eine Lehre, eine Moral, eine Erfahrung,

von Macht und Reichtum, je nach Betrachtung.

Irgendwas ist immer wahr, weil wir Menschen sind.

So ähnlich seit Jahrtausenden.

So fehlbar und dumm.

Besungen von Dichtern lange vor mir,

doch ist den meisten von uns,

ein heiliges Leben, bis heute nicht gelungen.

Einzig Demut und Vergebung,

kann uns retten vielleicht,

denn der Zenit unserer Sünden,

ist längst schon erreicht.

Immer noch Fuchs

… oder doch nur ein Eichhörnchen?

Löwinnen sind jedenfalls zu stark für mich,

zu kämpferisch.

Ich lasse lieber fließen,

will mich ergießen in ein Leben,

das ständig sammelt, versteckt und neu entdeckt.

Kein abgekartetes Spiel,

kein Rudelgebaren, kein Rolle bewahren.

Ich bin und bleibe zu schlau für euch

und erst Recht für mich selbst.

Der alte Kerl, mit rotem Pelz.

Die Arten der Liebe

Manchmal sind wir blind.

Manchmal immer noch Kind.

Manchmal streng mit uns selbst.

Manchmal offen, verschlossen, für Geld.

Manchmal machtlos.

Manchmal Opfer, manchmal Täter.

Wir lassen zurück immer viel,

aber nehmen auch viel mit.

Wer lieben kann, kann lieben.

Wer hassen kann auch.

Wir müssen uns bewegen,

bleiben, flüchten … beides.

Zurück bleibt die Liebe im Bauch.

Klippensprung

In endlose Wasser, Sonnen …

Was wir sehen und leben, fühlen …

Was wir mit Bier und Nüssen runter spülen.

Mit Wein und Käse und Küssen …

Manchmal auch rauchen müssen.

Den Moment zum Sprung dürfen wir verpassen.

Alles ein dummer Plan,

denn morgen schon fängt die Welt,

von vorne an.

Denn zurück bleiben wir nicht,

nur jene die uns vielleicht lieben.

Schade, dass wir so oft diesen

Gedanken in uns vertrieben …

So oft.

Bruder, Bruder …

Endlich sehen wir uns wieder,

doch leider bist du noch immer gefangen,

in dem was uns entzweit,

in deiner eigenen Wirklichkeit.

Selbst im echten Leiden,

kannst du nicht sehen,

was dein Herz erdrückt

und meines gleich mit.

Der Weg der hinter uns liegt,

da war keiner ohne Fehler und doch,

ist jetzt etwas falsch im Glück.

Ich hoffe es kommt echt zu dir zurück,

auch wenn wir nie mehr ehrlich reden,

über das was unsere Bruderliebe war,

ich wünsch dir ein langes Leben,

von Herzen, ganz und gar!

Übergang

Ist immer so.

Umgang, vergleichbar.

Alles nicht streichbar.

Alles alt, neu, unplanbar.

Überzwang, warum?

An allen Fronten wieder.

Das ewige Drumrum.

Wer geht, der tanzt auf dem Seil.

Doch nie aus seinem Leben raus,

so siehts aus.

Alte W(Orte) neu sehen

Reden ist Leben

Schreiben ist töten

Aber wir wissen nie was wir tun

Wir glauben was wir sehen

Wir glauben zu verstehen

Aber die Jahre, sie wollen einfach weiter gehen

Ist Liebe findbar oder müssen wir sie erfinden?

Ist Zufriedenheit kündbar?

Wir reiten zum Sonnen(Untergang)

Aber ziehen uns dabei cool an ;O)

Festhalten am Alten ist auch keine Lösung

Nichts macht uns schöner als Luft und Bewegung

Wenn man es beschreiben kann

Sind wir echt und doch ein Traum im hier

So ist es, glaubt es mir!

Ihr seit wunderbar!

Unbedingt und sowieso, unvergleichlich.

Aber wie alle Menschen auch viel …

Wie wir alle, immer anders … so anders.

Nur wenn es ist besonders sind wir kompatibel.

Jeder von uns ist eine Zwiebel.

Sie schmeckt und kann doch traurig machen.

Ironie zum Lachen.

Das Leben ist ein wunderbarer

und zugleich ganz furchtbarer Drachen.

Zärtlichkeit

Ich weiß was ich eigentlich weiß,

Aktionismus, auch im miteinander, ist ein Scheiß!

Nur ein hohler Tanz um die Anerkennung,

Aber wir alle wollen das gleiche,

egal was wir uns einreden.

Nähe allein, kann uns Liebe geben.

Das spürt man sofort,

Berührung ist wie ein dritter Ort.

Besonders sind wir nur,

wenn wir es zu anderen sind.

Das spüren wir tief in uns bestimmt,

wir müssen diesen Schatz nur heben.

Zärtlichkeit, ist das wichtigste Gefühl im Leben,

das uns dann auch von jeder Angst befreit.

Der Weg in mir …

Wenn wir lange warten,

hat es meistens einen wirklicher Wert.

Was wir auch erwarten,

die Suche ist es die wir nie aufgegeben,

für ein ausgefülltes, schönes Leben.

Manche reden nur,

ich weiß heute, ich bin in der Spur.