Lyrics 2020

Selbstlos furchtlos

Sicher nie ganz,
aber was sollen wir fürchten,
außer Andere zu verletzen.
Nur das ist meine Not.
Und das Abwägen der Wahrheit.
So viele, leiden am selbst verursachten Leiden.
Weil sie die Bande zu früh zerschneiden.
Unveränderter leidet man weiter
und gedankt wird es kaum.
Weil jeder doch seine Sicht immer kultiviert.
Also lieber fürchte ich das Chaos
und wahre die Balance zwischen uns,
auch wenn es verborgen schmerzt.
Nehme mir was ich genieße.
Traue mich weiter mutig,
auf die mögliche Liebeswiese.
Lass die Blumen sprießen
und tue Euch gut, wieviele und wer
ihr auch seit.
Ich bin für ein schönes,
neues Jahrzehnt bereit.

Das ewige Warten …

Egal welches Jahr,
welchen Zauber die Zahl auch birgt.
Mit Freunden ist keine Sekunde verwirkt.
Ein Ziel muss sein, viele Freunde zu finden.
Sich mit Konzentration und Kunst zu verbinden.
Alle Grenzen zu überwinden.
Zu entdecken, zu bewahren.
Egal wie die Zeit auch verfahren.
Ob Umwelt oder Politik,
ob Liebe oder Kritik,
Ob Schein oder sein,
alles macht den Menschen aus,
ihn groß und zugleich klein.
Wir dürfen nicht warten damit uns
wichtig zu sein.
Uns zu belohnen, das Wort zu führen
und über den Dingen zu drohnen.
Wir dürfen uns ruhig überschätzen,
die Messer gegen die Dummheit wetzen!
Das Warten, das zögern ist vorbei!
Wenn nicht jetzt endlich,
wann dann, jeder sollte tun was er kann.
Ich kann schreiben und lieben.
Das bleibt auch am Ende von allen Kriegen.
Der um die Welt beginnt gerade
und ich weiß, wir werden,
über die Despoten immer siegen.

Flucht

Ich weiß, Liebe geht langsam.
Ich mach mir da immer was vor,
geboren aus der Scheinwelt,
in der wir leben, schweben.
Vielleicht nicht alle.
Diese Flucht ist eine Falle!
Wir wollen aber alle, so wichtig sein
und das uns selbst, nicht nur allein.
Bin ich das nicht?
Es entgleitet mir und zum Teil,
lass ich es auch selber fallen hier.
Denn die Realität erscheint auch
irgendwie, immer mehr schräger mir.

Tiermensch

Manchmal inspiriert auch das Böse
oder etwa nur?
In uns steckt es immer,
in der Kunst, in der Politik, im
ganzen mit und mit.
Wir reiben uns, wir jagen uns,
nur der Mensch akzeptiert seine Art nicht.
Konkurrenz macht ihm Angst und Klauen.
Wut lässt ihn versinken im Grauen.
Auch wenn das scheinbar tierisch bunt ist,
er kann sich selbst nie wirklich vertrauen,
was der Grund ist.

Blaue Flecken auf der Seele …

Oder unter der Haut.
Ich sehe sie, sie sind mir inzwischen vertraut.
Ketten und Ringe die nicht mehr binden.
Wenn Gefühle sie überwinden.
Doch wo bleiben sie diese wahren Gefühle.
Gibt es sie wirklich oder sind sie nur ein übles Gespenst,
dem man nachjagt mit Sehnsucht und ungebremmst.
Langsam spüre ich es schon auf der Haut, gezeichnet.
Das kommt davon, wenn man sich was traut.
Bleibt man im ruhigen Jedermannleben,
was alle so anstreben, dann hat man sich
am Ende nichts zu vergeben.
Aber hatte man dann wirklich ein Leben?

Sterbensnah

Oder sterbensmüde?
Gewiss nicht,
aber was soll mann tun,
wenn man alles falsch macht?
Unser Körper ist nicht ewig,
wenn ich gehe, gehe ich.
Plötzlich weiß ich,
meine Ahnung warnte mich,
die Zeichen zu sehen,
wann ich darf gehen.
Im Schlaf, auch wenn er laut,
wäre doch schön.

Liebessehen

ich will nicht gehen ohne
noch so viel zu sagen,
oder Groll mit mir zu tragen,
unbefriedigt, ungeliebt …
Gewiss bin ich zu blind
und kann nur erahnen dass Du
mich wirklich liebst.
Vielleicht aber doch nur
Deinem Herzen diese Farbe gibst.
Ich bin ein Sünder immer
schon gewesen, doch
nicht undankbar für das
was Du für mich gewesen.
Verzeihe mir irgendwann.
Ich war niemals mehr,
als einfach nur (D)ein Mann.

Zeitverlust

Krank macht das und Frust!
So viel, so nah schon könnte sein.
So schön, so klar.
Doch immer wieder drückt mich
das Warten, Hoffen nieder.
Worauf wartet ihr?
Was gewinnen wir, mit der Zeit,
außer verpasste Gelegenheit(en).
Wenn man das Herz nicht packt am Schopf,
gewinnt nur der Zweiflerkopf
und es wird doch niemals schöner sein,
bleibt man in der Zeit allein.

Schwarzes Loch

Ich wollte es nicht mehr,
verschwinden in Dir, in Euch.
Euer Sog ist so groß,
ich lasse mich immer darin los.
Doch wirbelt ihr herum mich nur
Der Willkür Eurer Gefühle,
bin ich ein Spielball bloß.
Ein armer, lebenssüchtiger Planet,
der in Eurer Hitze, unerbittlich unter geht.
Alle Energie saugt ihr mit,
alle Fantasie und Bewegung bannt ihr,
alle Kraft nehmt ihr mir,
immer und immer wieder …
Und doch, seit ihr ein mir,
unwiderstehliches schwarzes Loch.
Verlockend tief, dunkel und ewig süß.

Hinterfragen …

Wäre schön, könnte man in die Köpfe sehen.
Klar, auch ich rotiere da,
Klar, ich bin eben selber Schulde,
bin nicht zufrieden und hab keine Geduld.
Aber ist es nicht erlaubt,
sein Feuer zu nähren?
Wer legt die Regeln fest?
Wer entscheidet darüber Gefühle einzusparen?
Ihr macht, was ihr wollt, schon klar
und doch, schwöre ich Euch, ihr seit blind,
seht nicht das Gold,
das durch Eure Finger rinnt.

Liebe(r) gekauft …

Darauf läuft es hinaus,
ihr trinkt mein Leben aus.
Ich investiere so viel in Euer Gefühl.
Aber was ihr mir gebt dafür, ist nur ein Vorgespiel.
Nicht mehr echt, als das was ich käuflich haben kann.
An jeder Straßenecke in jedem Freudenhaus,
kommt dabei mehr heraus!
Dort wird nur ein Geschäft gemacht,
seriös und auf Qualität bedacht.
Ihr dagegen seit nur Amateure der Liebe
und für mich reine Zeitdiebe.
Euer Glück bleibt dumpfe Illusion,
dort bekommt man dagegen gespürten Lohn.
Generationen von genervten Männern,
wussten das schon.
Dabei könnte alles längst besser sein,
emanzipiert, auf Augenhöhe, bereit sind
wir doch für Eure Gefühle.
Doch ihr wollt nur hadern und zetern weiter,
Besitz und Status, Konvention und Prinzip
ist wichtiger als ein Ich hab Dich lieb.
Sich wohl tun und nur genießen,
könnt ihr einfach nicht,
Unzufriedenheit ist biologisch Euer Gesicht
und wirklich kostenlose,
bedingungslose Liebe,
gibt es mit Euch einfach nicht!
Das ist die Wahrheit, hart aber schlicht.

Virus

Ansteckend ist alles, unter den Homo sapiens.
Das Gute wie das Schlechte.
Wir feiern und wir trauern.
Wir hoffen und wir lauern immer, auf mehr für uns.
Erst nur ganz individuell und doch eine Mode schnell.
Krank ist das, macht das, die Spezies
und rettet oder zerstört den Planeten.
Ganz egal zu welchen Göttern wir um Erlösung beten.
Die Religionen lagen mit ihrer Moral garnicht so falsch.
Die Geschichte zeigt uns, was immer geschah.
Wer im Delirium liegt, träumt aber manchmal gut.
Das ist es was uns noch bleibt,
dann nehmen wir den Hut.

Quasimodo

Ich komme mir so vor.
Auch wenn ich über mich selber immer lachen kann
und auch mich hinterfrage dann und wann.
Was mich antreibt in den letzten Tagen, Wochen Jahren,
ist nicht immer zu fassen …
Ich muss doch verrückt sein,
will ich dem Glück denn endlos nachjagen?
Heißt das nicht, Eulen nach Athen tragen …
Meine Seele hat immer was zu tragen,
was jeden anderen beugen, vielleicht brechen würde.
Ja, ganz froh war ich wohl nie,
zu ernst und schüchtern in der Jugend.
Den Zug verpasst,
als alle anderen das Leben lebten.
Nun sind sie meist schon fertig und grau.
Wollen alle nur Ruhe und das ist schlau.
Ihnen bin ich zu farbig, zu wild, zu schnell.
Ein Außenseiter, jetzt wie früher.
Meine Kinder sind dabei mein Spiegel,
auch sie werden Igel, doch lernen das Einrollen
hoffentlich schneller.
Ich würde es ja auch gerne lassen,
aber meine ehrliche Sehnsucht,
ist mein Feuer im Arsch,
mein ganz eigenes Treibhausgas.
Die Höllenqual in der ich weiter schwele
und es gibt keine Auswege,
für meine arme Seele.

Klagelied

Vielleicht ist es ein endloses Klagelied hier.
Vielleicht ungerecht und überzogen.
Vielleicht auch manchmal gelogen.
Vielleicht fühlt sich keine angesprochen.
Vielleicht zieht sich aber auch jede in ihr Schneckenhaus zurück.
Doch kommt ihr da sonst etwa raus?
Ich fühl mich im Leiden wohl, sagt ihr.
Ich spiele die Opferrolle.
Ich verschleiere meine Täterschaft, meisterhaft.
Doch, was mich vielleicht unterscheidet von Euch.
Ich weiß das alles schon und kenne die Selbstreflexion.
Sie findet genau hier statt
und dass ich damit auf dieser Welt offenbar „ganz alleine“ bin,
alleine das, macht mich traurig und platt.

Sturmtief

Fast vorbei und auch wenn es halb so schlimm,
schlimm genug und ein faler Beigeschmack bleibt.
Ja, die Warner haben vielleicht übertrieben,
doch ist es wie im eigenen Leben.
Alles ist im Sturm, ist im Überfliegen …
Wir finden die Bremse nicht,
wir glauben nicht so recht daran das
die Gefahr echt sein kann.
Aber nicht nur Briefkästen brennen an meiner Tür,
ist es Vandalismus oder Art Protest hier?
Beides vermutlich und zeigt unsere Hilflosigkeit.
Die Politik lässt sich auch treiben und vertreiben.
Keine Leitsterne außer,
wer da national und am lautesten schreit,
will es sein gern!
Aus dem Chaos nur, kann wieder Ordnung entstehen.
Das wäre schön, doch alle alten Regeln,
gerade den Bach runter gehen.
Nur Liebe wäre die einzige Macht,
die uns ist ein Banner in der letzten Schlacht.
Doch ob wir das rechtzeitig alle verstehen?
Mal sehen.

Liebesammler

Anonym ist man längst nicht mehr,
obwohl irgendwie auch abgetaucht,
im Meer der Suchenden.
Ich ärgere mich mehr darüber,
nicht schon früher begonnen zu haben,
zu vertrauen, auf meine besonderen Gaben.
Menschen zu lieben, Menschen zu sehen.
Ihre Psyche zu verstehen,
mehr als sie selbst, oftmals.
Es ist ein Projekt meiner späten Jahre,
vielleicht auch nur so möglich,
nachdem ich mich selbst gefunden habe.
Weise wird man eben nicht, im Verzicht.

Fuck Rassismus!

Er steckt so tief in uns drin,
ganz ohne Sinn.
Er zerstört die Gerechtigkeit,
das Mitgefühl, die Wahrheit viel.
Er lähmt unsere Fürsorge,
zermalmt unser Gewissen.
Er lässt uns auf unsere Nachbarn pissen.
Wir sehen nur durch weiße Brillen,
durch Neid und Vorurteil getrieben,
können wir das Andere, das Fremde,
das Dunkle, niemals lieben.
Keiner ist davon frei, ich sehe
es und schreibe drüber, doch
im Handeln kommt es wieder …
Unser Hass ist uns ein Zuckerbrei.
Ich will das nicht!

Fuck Sexissmus!

Noch ein Wort zu wagen,
ohne selbst wieder in Verdacht zu geraten.
Frustrierte alte, hässliche Männer,
sind auch hierbei so frei,
ihre Meinung zu tippen über jede Frau und Titten,
über das was sie nicht einfach kriegen mehr,
aber begehren so sehr.
Schuld ist die selbstbewusste Frau,
ist der Feminismus, diese Spielverderbersau.
Denn nun müssen sie nett sein,
geduldig sein und was noch so …
die alten Regeln sind fürs Klo.
Weil jede Frau, ist ein anderer Mensch genau,
keine Rollen mehr,
auch wenn ihr sie wünscht noch so sehr.
Aber, all das macht auch Euch stärker,
fairer, liebevoller und besser irgendwann!
Also nimm das daran Lernen an, MANN!

Fuck Kapitalissmus!

Jeder tut was er kann,
die Ausbeutung von Mensch und Welt,
schreitet voran.
Egal wie viel ihr demonstriert,
ihr uns auch GRETArisiert!
Wir wollen immer mehr, reicher, größer werden.
Wennn nichts mehr da, sind wir ja doch,
auch nicht mehr auf Erden.
Kinder haben wir nicht,
zumindest kennen wir sie nicht mehr,
wenn sie wollen sitzen, über UNS zu Gericht.
Gewissen kennen wir nicht oder töten es mit Konsum,
bis zum großen BUUUUMMMM!

L e s e n !

Wenn wir am Morgen durch Scherben gehen,
von jenen die nicht zum Leben stehen,
die alles schlecht reden und die Schuldigen dabei,
sind immer die Anderen eben.
Die sich wohl fühlen im Unwohlsein,
die sich die Sinne vernebeln,
unselbständig und ungebildet ihren Hass pflegen.
Auf jene, die ihr Leben mit Arbeit,
ihr Kraft mit Wohlfahrt,
ihr Engagement für die wirklich Schwachen geben.
Das ist es eben, das müsst ihr zwischen den Zeilen lesen.
Gutmenschen beendet Eure Naivität,
lest und schaut wovon das Netz voll steht.
Sie lassen sich ficken,
von der eigenen Dummheit und ihrer finsteren Fanatsie.
Wenn ihr nicht mit offenen Augen lest ist es bald zu spät.
Dagegen schreiben, demonstrieren ist längst nicht genug.
Es braucht einen Deich, gegen diese braune Flut.
Hinsehen und Lesen!
Bevor das aufgeklärte Abendland, untergeht.

Unsere Freiheitsfalle

Unsere Fallgruben sind inzwischen viele und tief.
Wir sind zerrissen in dem was wir binden wollen
und was wir finden wollen.
Der Lebensslalom ist lang und kompliziert.
So dass unser Mut manchmal gefriert.
Wir haben alles schon ausprobiert.
Doch glaube ich fest daran, alles ist anders dann,
mit der richtigen Frau, dem richtigen Mann.
Na, werdet ihr jetzt sagen, man muss auch
den Willen haben, nicht zu verzagen.
Man braucht ein klares Prinziep
und sollte sich kennen selbst und das, was man liebt.
Das ist sicher das, was mich immer in die Grube zieht.
Ich bin auf der Suche nach dem was mich liebt.
Ist dass zu viel verlangt?
Ist das zu unreif und wirr,
Ist meine Ungeduld hier, die Ausgangstür.
Ihr spielt eindeutig ein anders Spiel,
baut Brücken Euch und bildet Euch Liebe nur ein, ganz viel!
Doch Freiheit ist das ehrlich nicht.
Nur ein Überleben eben, aber das darunter leiden
steht Euch deutlich im Gesicht.
Mein Mut ist größer, meine Fantasie ist mehr,
ich springe weiter, bis mich endliche fängt,
was ich begehr.
Etwas, das keiner außer mir, erkennt.

Ansteckend

ist die Sehnsucht, die Ruhe, die Achtsamkeit,
die Liebe vielleicht.
ist auch die Hecktick, die Ungeduld,
das Scheitern, schon wieder, vielleicht.
Wie eine Wand im Leben.
Man kann sich auch dagegen lehnen und ausruhen.
Das sollte man tun!
Ansteckend ist aber auch die Panik,
sie sitzt uns im Nacken,
will uns stets packen.
Hineinsehen in uns können wir nicht wirklich,
einen Schatten sehen wir nur.
Erschrecken wir, spielen wir gesund.
In Wahrheit sind wir hoch ansteckend,
für die gesamte Menschheit,
in ihren armen Herzen weltweit.
Oder haben sie uns angesteckt?
Es bleibt immer die gleiche Frage,
was fühlen wir, was ist echt und pur,
was davon nackte Hoffnung nur.

Dein Tanz

Für Dich ist das Leben schon ein Tanz
und es stresst Dich auch voll und ganz.
Doch für diese Passion, so jung Du auch bist,
ist Dir alles Gefühl gewiss.
Ich kann das gut verstehen, kann im Tanz
auch ganz aufgehen.
Er befreit mich und lässt mich schweben,
so geht es Dir auch eben.
Wir sind uns ähnlich und auch Du, ich weiß ,
wirst als Mensch sein nie kalt, sondern immer heiß.
All meine Kinder, sind mir Abbilder,
weil von Kopf bis Herz im Leben sie stehen
und werden doch ihre eigenen Wege gehn.
Das zu sehen, ist einfach nur schön.

Im Schnee

Auch wenn ich ihn nicht seh,
den Gedanken spüren, können wir immer.
Auch wenn manchmal das Äußere uns blendet,
Recht haben wir immer.
Mit dem ersten Eindruck.
Denn unter dem Schnee wächst Gras.
Wenn es wächst.
Aber wer weiß das schon wirklich?
Wenn wir nicht auf den Frühling warten.
So war es zumindest früher.
Aber heute? Wo wir alt sind,
sind wir vorsichtig.
Meist noch bevor wir uns wirklich kennen,
tun wir lieber davon rennen.
Wir haben einfach keinen Mut mehr,
mal was zu probieren, auszuhalten
und auch schon wieder zu verlieren.
Wir schließen lieber die Augen,
vor jedem süßem Vielleicht.
Denn wir sind ja groß und glauben,
wir hätten alles schon erreicht.
Nur unser Herz es eben besser weiß,
denn es pocht heiß unter dem Schnee
und hofft heimlich doch noch,
auf einen einzigen Viertelklee.

Geht garnicht!

So oft lese und spüre ich das in Euch
und irgendwie, macht es mich traurig
jedesmal …
Das plötzliche Schweigen,
das fehlende Vertrauen,
sich nicht wirklich einlassen,
sich keine schönen Worte zu trauen.
Die Vorsicht, die alten Geschichten,
die Vorurteile und Scherben,
sie tun jede zarte Herzenspflanze verderben.
Denn schon der Gedanke bedeutet,
dass da was nicht so läuft,
wie man es sich erträumt.
Dass, das was wir wollen verschieden,
die Gene, die Bio hat voreilig anders entschieden.
Denn wirklich sich gegenseitig lieben,
auf den ersten Blick, den Zweiten …
Wer noch daran glaubt der hat seinen Verstand,
offenbar nur auf Hoffnung gebaut.
Sowas ist  in unserer Zeit nicht mehr erlaubt.

FEAR!!!

Sie wacht mit uns auf,
begleitet uns in den Straßen,
wir fühlen uns wie Hasen.
Wird es uns treffen,
was wäre wenn?
Als hätten wir und die Welt
nicht genug Problem.
Klar sterben ist einfach
Aber die Folgen schwer
Was wird aus alldem,
sind wir nicht mehr.
Unsere Kinder haben einen
Kampf mehr geerbt
und da sind ohnehin viele,
Die Welt und wir, das waren
immer schon, tödliche Spiel.
Es ist wie Roulette,
wer gewinnt, hat es aber
trotzdem dann, nicht wirklich nett.
Denn die Angst, überlebt
mit ihnen immer mit.

Was wenn wir irren?

Im Rahmen von all dem.
Im durchsehen der Fakten.
Müssen wir bleiben wer wir sind,
bei Verstand.
Uns nicht verändern lassen.
Auch wenn wir mitspielen.
Wir wissen dass sie die Wahrheit
verschleiern.
Aber wir wissen noch nicht warum.
Nur was wir ahnen klingt nicht gut.
Doch zu widersprechen hat kaum einer
den richtigen Mut.
Die Hysterie ist wieder da,
zur Zeit ganz egal welches Thema.
Ein Charakter unserer Zeit,
von dem uns niemand befreit.
Die Menschheit stirbt,
heute genauso schnell,
wie in jeder finsteren Vergangenheit,
nur an der eignen verfickten Dummheit.

Zuhause

Ist das da wo ich bin
oder da wo ich will sein?
Ist da Dunkelheit oder Licht.
Wir erkennen manchmal den
Unterschied nicht.
Ist da Hoffnung oder Angst,
wer es sicher unterscheidet,
der vielleicht tanzt.
Du bist weit weg und doch so nah
und in dem was Du schreibst,
liegt einfach mehr Gelassenheit
und viel mehr als in mir,
ist schon dazu bereit.
Würde gerne mit dir fliehen,
zu den fernsten Inseln hin.
Ein neues Zuhause erschaffen,
nur mit der Liebe Waffen.
Weit weg von dem, was uns fremd treibt,
durch die verlorene Vergangenheit.
Kommst Du zurück, bin ich bereit,
für Glück.

Die Iden des März

Es ist schon da und vielleicht,
ist noch viel mehr Unheil nah.
Schon im Schmerz, im Verlust sind viele …
Wir müssen uns der Toten annehmen bewusst.
Es sterben leider nicht nur die Tyrannen,
auch die Guten gehen …
Jeder Schrecken, jede Flut wird die Geister
neu erwecken.
Nichts ist schmerzlicher als der Verlust,
der Liebe, der Nähe, der Gemeinsamkeit.
Wenn uns das Schicksal unverhofft davon befreit,
wollen wir schreien unentwegt,
wollen wir den Göttern zürnen und
wissen für den Moment, wie machtlos sie ebenfalls sind.
Nichts dann uns von der dunklen Wahrheit trennen.
Was bleibt, ist nur Erinnerung.

Wir klatschen!

Manche Dinge sind wie ein Zauber
Besonders wenn sie in der Nacht uns begleiten
Manches an uns ist doch menschlicher,
als wir dachten.
Jene die helfen, sind Helden!
Jetzt brauchen wir sie, die kämpfen um Leben
und um ein Leben danach, dass sich
ändern muss wie nie.
Dafür klatschen wir für sie!
Wenn aus ihnen und uns neue Menschen werden,
entstehen neue Erden, neue Welten in uns,
laut und auf Hoffnung gebaut.
Doch dafür müssen wohl viele erst sterben.
Es darf darum nicht umsonst sein eben,
der Zauber muss in uns weiter leben.

Der König

Ich schreibe Euch das Märchen,
die Fabel der Welt.
Während ihr Euch fürchtet
und zaudert um kleine Dinge
und um Eure kleinen Leben.
Eben noch waren sie Euch schwer
und langweilig sehr.
Eben noch wolltet ihr immer mehr,
nie weniger.
Eben noch habt ihr gezetert,
seit ihr geflüchtet in irgendwas,
was ihr sein wolltet, in Euch,
für andere nur.
Ihr fühltet Euch klein und doch
so groß, für Euch ganz allein,
sollte die Welt sich drehen bloß.
Doch auch ihr,
seit leider nur Fleisch,
ihr seit leider nur Tier,
ihr seit eben nur ihr.
Der König allein, schreibt
über Euch hier.
Doch auch er träumt nur,
dass er es wär.
Und schreibt ein Märchen,
das nennt man Welt,
von der man bald nur als,
es war einmal, erzählt.