Lyrics „ohne Filter“ 2014 – 2020

Magische Poesie ohne Titel (Filter), veröffentlicht auf meiner Facebook Seite „Magic Poetry“ seit 2014

2014

Anfang, eines alten Hasen, neue Worte, alte Dinge.
Blinde Sucht, nach Publikum.
Und doch ist da im Bauch, die Furcht vor dem Ruhm.
Bleib lieber im Plauderton, verbindlich aber schon …
Schrei es schrill! Ich will euch hören.
Sollt Euch über jedes meiner Worte hier empören.

Licht im Dunkel, geht weg!
Ihr seit Furcht, Ihr seit Dreck!
Schatten laufen
Kann man sie kaufen? Feste feiern ab.
Woanders sterben wir, nicht zu knapp.

Ja, wir lesen darüber, heute sind wir betrübt,
ein wenig, aber wir machen weiter.
Wenn wir genug geflucht haben, sind wir erleichtert.
Der Winter naht und mit ihm die bösen Geister.
Unsere Herzen schmerzen, immerhin,
das macht es ein bisschen erträglich, aber doch kläglich.

Vielleicht verzettelt, wertloses Lyrik,
überhöhter Selbstwert, aber wer träumt lebt.
Zurück zur Gelassenheit, auch wenn nicht mehr viel Kraft bleibt.
Sturm im Herzen, im Schoß die Schmerzen,
wer erlöst mich? Hier niemand.

2015

Worte treten die Erde schon mal mit den Füßen, aber wo sie weich genug ist, lässt sie sich dann, auch erstaunlich verändern.

2016

Versteckter Zorn, das Warten am Morgen,
dass wieder ein immer gleicher Tag beginnt.
Ich werde älter, die Tage kälter,
doch ich träume noch wie als Kind.
Was bleibt vom Leben, wir jagen die Stunden
und sterben dann irgendwann eben …

Der Sonne entgegen, zum Verlieben,
Blumen und Falter, Leben ohne Alter,
Ich suche wie nie, nach der zeitlosen Magie,
in meiner Poetry …

Wenn wir verzeihen können, sind wir stark,
wenn nicht, bleiben wir Mensch, aber schwach.

2017

Dunkle Gipfel, Zigarren Rauch
irgendetwas tötet uns auch.
Vielleicht fallen wir morgen herab.
Dann haben wir bisher gelebt und geliebt.
was wollten wir mehr? Alt werden?

… Musik spielt in mir, schon immer, der Blues, traurig, voller Geschichten von Hoffnung und Verlust…er war in mir auch diese Nacht, denn bis die Sonne erwacht, hab ich immer nur an Dich gedacht…

…auf der Suche nach dem großen Glück, lass das kleine nicht zurück, denn aus jedem Blick, jeder Berührung wird eine Verbindung, stärker als Vergangenheit, schöner und verrückter als Du jemals erlebt, auch wenn Du noch nicht glaubst das es das gibt … hah, Du hast eben noch nie einen echten Poeten geliebt …

Gute Bücher halten uns den Spiegel vor, aber wir wollen uns nicht immer darin erkennen, auch das Leben ist ein Buch, das wir selbst schreiben und es bleibt ebenso oft mehr Fiktion als Realität. Aber alles darin ist menschlich, unsere Fehler, unsere Erfolge und unsere irrationale Hoffnung auf Glück … darum geben wir nicht auf weiter zu lesen, über den Schmerz hinaus … das nennt man Liebe und nur sie ist das Leben wert …

… die Hoffnung segelt vorbei an mir, auf dem Lebensfluss, denn Dein Schiff nur Häfen sucht wo es ankern muss, doch Schiffe sind nicht für den Hafen gebaut, sondern für Stürme, Wellen und Abenteuer, den wirklichen Schatz findet nur der, wer sich dem Meer anvertraut…

… wir drehen im Kreis, ganz schwindelig, fühle Dich fliegen um mich herum, dabei rufst Du weiter „ich fliege nicht“, dann ist es wohl nur meine Fantasie die fliegt mit mir, so wunderbar wie nie…

… hörst Du die Vogelstimmen, sie singen von der Schönheit des Lebens, immer wenn sie den Tag so fröhlich beginnen, weiß ich, wir können dem Schicksal nicht entrinnen, aber es ist es auch wert…

… ich wünsche mir eine Frau, die in sich findet irgendwann, wie sie mich glücklich machen kann, die die Sehnsucht in sich selbst entdeckt, mich immer zu berühren, mich ständig zu verführen…diese Frau wäre perfekt…

… Konturen der Nacht, Herzen schlagen! Gib acht, Wölfe im Schatten, träume nicht zu viel, sonst verlierst Du den Weg und der Tag wird zu spät, folge dem Fuchs ins letzte Licht, wenn es geht…fürchte Dich nicht.

… welche Natur, wechselndes Licht, in tausendfachem Grün, Blumenmeer, glitzernde Käfer, Farbenpracht der Schmetterlinge, alles bewegt sich, alles lebt, liege auf der Alm und sehe sogar die Sonne strahlen über soviel Glück der Vandalen…wie lange noch?

… lass uns die Angst durch Sehnsucht überwinden mit Entschlossenheit und Mut zueinander finden und uns zärtlich festhalten und leidenschaftlich lieben… das es immer nur schöne Stunden sind, soll uns doch nicht hindern…

… manchmal ist der Sprung ins kalte Wasser, die schönere und echtere Erinnerung.

… hinter den Bergen wohnt die Kraft für den Weg ins Ungewisse.

… wenn man aus der Wüste kommt, die wüst und heiß ist, staubig und trocken, beginnt man das Wasser zu lieben…und man vergisst, dass man im Wasser auch ertrinken kann… ebenso schnell findet man sich im endlosen Meer mit der Sehnsucht nach trockenem Land… nur wer aus seinen Erfahrungen lernt, findet einen Garten in der Wüste oder eine Insel im Meer… ob uns das wohl gelingt…

… was anders ist, ist anders schön, Du musst nur sehen, nichts brauchst Du mehr fürchten wenn Du es kennst, wenn Du es fühlst, seinen Namen nennst… fremd bleibt Dir nur alles aus der Ferne, lernst Du vertrauen, magst Du es gerne…

… Menschen brauchen Liebe wie die Luft zum Atmen und sie hört nicht auf, geht man doch verschieden auf den Berg des Lebens rauf, unsere Wünsche bleiben sich nah, unsere Träume voller Märchenschlösser, aber alle Weg bergen auch Gefahr, selbst erfahren, sich befreien, tut wirklich gut, aber Gemeinsamkeit ist besser…

… wir suchen immer nach dem Besonderen, doch entscheiden wollen wir uns meist viel zu früh, wir wollen lieber glauben als erfahren… tja, so können wir uns dann wohl nie die nächste Enttäuschung ersparen…

… wir schauen aus vielen Gesichtern auf die Welt, wir sprechen in tausend Zungen und unsere Herzen wollen immer und überall das gleiche Glück. Aber unser Denken spielt verrückt, lässt uns an irgendeinen Unterschied glauben und will uns die Seele rauben…bis wir morden, morden, morden…was ist bloß aus uns geworden …

… die Gitarre singt den Blues, durch die klare Nacht und auch der Bass vibriert mir im Bauch, die Musik erzählt von dem besonderen Gefühl dass mich umgibt, es macht mich traurig und verliebt… in alles Schöne was es gibt.

… manchmal sind wir noch klein, aber die Träume groß, wir versuchen sie zu fassen, aber sie reißen sich los, steigen auf zum Horizont und fliegen vielleicht dorthin wo die Erfüllung wohnt…folge ihnen schnell, es lohnt…

… wenn Tränen fließen, der Kopf explodiert, wir uns so unglücklich fühlen, dass das Herz uns gefriert, sind wir doch am Leben und wissen genau, dass die Welt sich dreht und schon morgen vielleicht, ein neuer, schönerer Tag ansteht…

… wir fließen ineinander, sind eins füreinander, leiden miteinander, Klammern aneinander… im Gewitter des Lebens… einen wunderbar schönen Momente lang… und danach hoffen wir, so sehr auf immer mehr…

… was wir auch suchen, es ist nicht wichtig was wir schließlich finden, sondern dass wir uns bewegt haben, dass wir auf ein Abenteuer gehen, Kämpfe bestehen, uns verlieben und dafür leiden und sterben, denn dann werden wir zur Legende werden, auf Erden…

… die Welt ist ein wilder Garten, wir verirren uns gerne, hinter jeder Ecke warten, alte Geschichten, verlorene Wege und verlockende Düfte. Wir ahnen es, bald kommt der Regen, er wird uns kühlen und beleben, doch wir müssen uns immer weiter bewegen, der Hitze in uns wegen. Mit gewetzten Macheten ziehen wir durchs Leben und doch möchten wir uns viel lieber ans Ufer eines ruhigen Tümpels legen und der Schönheit ergeben…

… der Fluß, die Wolken…. ich folge den Menschen durch die Straßen, verrückte Kostüme, fröhliches Lachen … was soll man da tun, sie haben keine Zeit zu hassen… sie leben zufrieden, lesen Bücher, lieben… sie sind sorglos verschieden… das ist ok, wir haben es gestern erst entschieden…

… was wir tragen, ertragen, verwinden, was uns belastet, was uns beschäftigt und uns will binden, können wir ertasten, können wir am Herzen hören, können wir uns flüstern und auch zusammen herausschreien, denn all das ist Mensch sein…

… ich laufe im Traum über eine Apfelwiese, ich halte den Kopf in den Wind, meine Arme wie Flügel sind, ich lasse mich treiben durch mein Leben, ich schöpfe aus dem Erleben, ich vertraue dem Schicksal, dass ich in jedem Schmerz neue Kräfte finde und fühle in mir still, was mein Herz will…

… Gedanken sind eine Atemschaukel vor dem Handeln, aber wir fürchten es, wir fürchten unsere wahren Gefühle zu entdecken, lieber möchten wir träumen, von sicheren, hohen Bäumen, auf denen wir unser Leben verbringen können… gelegentliche Stürme sind uns doch lieber als erdverbundene Wurzelkinder zu bleiben…die es wie die Schweine treiben…

… wir kämpfen um die Wahrheit, um den rechten Weg, unser Feind ist, wer das nicht versteht, ihr wollt den Profit, wir profitieren mit, aber fühlen uns vergewaltigt durch den Konsum, hohl und leer, darum langweilen wir uns so sehr… Gewalt ist sexy! Auch gegen die demokratischen Gewalten, wir können nicht mehr unterscheiden, friedlich ist zu schwer…nur im Chaos können wir uns selbstgerecht entfallen… leider ist das ein Bärendienst und nützt alleine den Diktatoren nur noch mehr…

Meinung ist wichtig, aber um jeden Preis? Mächtige sind manchmal unerträglich, auch wenn sie gewählte Despoten… aber besser sind auch nicht die vermummten Idioten… Meinung ist nur friedlich zu ertragen, besonders wenn die welche nur zerstören wollen, eigentlich gar keine haben…

… wir schwimmen, nass von außen und von innen, Fluß auf, Fluß ab, in wilden und in ruhigen Gewässern gleich gerne, an sonnigen Tagen oder unter den Sternen, am liebsten im sicheren Schwarm, aber manchmal lieben wir es auch uns zu entfernen, die Angel mögen wir nicht und auch nicht die Katz, die gerne uns frisst… aber einen Tod muss man ja sterben…

… ich schaukle in der Luft, rieche frisches Grün, Tropfen, Stimmen, Musik, sanft ist mein Gemüt, morgen werd ich siegen, bin dafür geboren, denn auch wenn ich mal verloren, schüttle ich das rote Fell, erhole mich und finde in mir schnell, neue Kraft und Fantasie, Lust an der Auferstehung und wer mich küsst wird Liebe spüren, Liebe wie noch nie…

…  wer die Sterne zu schauen versteht, ist ein Prophet, wer sie auch noch lesen kann, ist ein Poet… aber sei auf der Hut, er mischt der Götter Wille nur zu gut, mit seiner eigenen Fantasie … liebe ihn, aber glaube ihm besser nie…

… wenn man nichts hat, ist man dann befreit von allem? ist man dann immer auf der Suche nach etwas? Ist man glücklich, weil man nichts mehr zu verlieren hat? Oder unglücklich weil man nichts mehr zu erwarten hat? Sich selbst spüren ist nicht nichts und so wird auch Sehnsucht aus alleine und man gewinnt das miteinander nur aus diesem Gefühl, immer öfter dann zusammen und das ist doch mit der Zeit ganz viel, ganz viel…

… wir halten mal den Atem an, zu selten, schauen auf die kleinen schönen Dinge, kaum, hören uns mal zu, zu wenig, vertrauen unseren Sinnen, Gedanken frei, schwimmen ins Meer, kalt, schmerzlos, nur für Sekunden… aber das ist viel…

Wir hinterlassen unsere Spuren auf dieser Welt …

Der endende Sommer will den Herbst nicht grüßen und doch bleibt ihm keine Wahl. Unsere Kraft schwindet und doch müssen wir stärker kämpfen als im vergangenen Jahr. Wir zappeln hilflos in ein immer weiter, von vorne, im ewigen neu erfinden machtlos und doch, wer aufgibt hat schon verloren. Glücklich lachen wir uns in den Tod. Einen müssen wir ja sterben.

… nichts macht uns das Leben schwerer als unsre Eitelkeit, nichts steht uns mehr im Weg als unsere Ungeduld, nichts lässt uns blinder sein als unsere Hoffnung, nichts lässt uns mehr leiden als unsere Fantasie und doch spüren wir das Leben und die Liebe nur durch sie…

… manchmal begegnen wir ihm, seelenverwandt, man kann mit ihm reden über alle Gefühle, gemeinsam gute Bücher lesen, gegenseitig seine Sinne entdecken, und es so gerne riechen, mit ihm lachen, träumen und zweifeln unter Bäumen… es ist so selten und man kann sein Glück kaum fassen, schon hat es uns wieder verlassen…

… unsere Gedanken sind frei, aber nicht frei von Hoffnung, Begehren, Wünschen, nicht frei von süßen Ängsten und dem sanften Vibrieren, dem Gefühl sich gerne zu verlieren, in den Armen von irgendwem, soll unsere Freiheit vergehen…

… an die wahren Orte der Liebe, muss man nicht weit reisen, sie stehen in keinem Buch, sie kosten kein Geld und ihre einzige unvergleichliche Sehenswürdigkeit ist der Andere…

… die Philosophie des Lebens ist ein Irrgarten, ein Dschungel, ein Berg, ein Tal, manchmal hofft man den Weg zu begreifen, oft verläuft man sich und doch ist jede Erfahrung ein Baustein unserer Weisheit, ein Abenteuer voller Wucht und zärtlicher Kraft, das uns voran treibt und mit der Liebe zu allem was uns das Leben genießen lässt sind wir dabei auch immer glücklich… es braucht nur ein wenig Mut…

… wenn der Morgen kommt aus der Nacht, haben wir unsere Träume daraus mitgebracht, zweifelnd erinnern wir uns, versuchen ihren Geruch, ihren Geschmack und die Kraft noch zu fühlen. Aber unsere Müdigkeit will nicht weichen, unsere Erfahrung drückt uns nieder immer wieder, es fehlt uns der Mut sie leben zu lassen, darum werden sie immer aufs neue verblassen… wofür wir uns am Ende des Lebens hassen…

… Lebensziele, Lebenszeichen, die harten und die weichen, wir hoffen immer es wird reichen. Sind wir auf der Sonnenseite, glauben wir an was wir tun? Wird das Glück uns nicht verlassen, wenn wir stark sind und das Leben laufen lassen, auch wenn unsere Träume sterben, uns dafür nicht zu hassen. Siegen wird dann sowieso das eitle Ego… und die kranke Welt? Egal!

… es gibt Dinge in der Welt, die wir nicht glauben wollen, Menschen die an andere Menschen glauben, Heldenmut, Entschlossenheit, Treue, Liebe, Poesie und darum zerstören wir alles nur um selbst zu überleben, wer will das uns verdenken, wenn wir unser Leben nicht an ein einfaches Gefühl verschenken… unsere Angst hat uns fest im Griff…

… die Müdigkeit in uns, ist wie ein schlafender Drachen, der wartet aufs Erwachen, um dann mit wilder neuer Kraft, mit uns in den Himmel zu steigen und über die Tausendschönen Länder der Leidenschaft zu gleiten, im feuerspeiendem wilden Liebestanz, verschlingt er uns und die Welt ganz und dann kommt die Müdigkeit zurück, das nennt man Glück…

2018

… unsere Freiheit ist ein so schöner Vogel, wir lieben es ihn fliegen zu sehen, weit und hoch, im Sturzflug wild, ist sie in uns wie eine Sucht und doch zugleich wie eine Flucht, sobald sie ruht, tut es ihr noch so gut, wollen wir sie, wieder fliegen sehen. Doch bleibt zurück manchmal ein Ort und ein Gefühl in uns, das weiß, wir wären im Herzen lieber dort geblieben, weil es auch Freiheit ist, schöne Orte zu lieben…

Es war einmal ein Hund, der war ganz rund. Da lief er durch den Wald, fand leckeres Futter bald. Doch diesmal war es schlecht, der Arme sich erbrecht. Alles kam wieder aus dem Bauch, danach war er ein Schlauch.

… innen und außen, wir sehen was wir sehen wollen, lieber spüre ich Dich, das ist immer echt, ich will Dich glücklich machen und vielleicht genügen wir uns auch irgendwann dafür, aber ich glaube es eher nicht, denn Deine Entscheidung ist es nicht… vielleicht erkennst Du aber Deine selbst gewählten Fessel doch irgendwann und Deine Freiheit beginnt endlich dann…

… geliebte Nymphe, sinnlich devot Dein Blick, was keinem Mann entgeht und Du weißt es auch genau, Du kannst nicht anders, es zieht Dich hin zum anderen Geschlecht, zu stillen Deine Pein, ist jeder Mann Dir recht. Keiner kann auch von Dir lassen, sie spielen dafür Freund, bekochen Dich und bieten Körpertherapie und Bildertausch … wenn ich das mal brauche um Deine Gunst zu halten, sag mir Bescheid, dann ist es für den Abschied Zeit.

… immer an der Leine, unbewusst, aber mit Lust, unbefreit, dem Schmerz hörig, blind wie Harry und Sally, soll unser Leben doch vergehen, wenn es nur im Wechsel ist geil und schön. Bloß bleibt es auch Sucht und Flucht, vor mehr, was uns das Küssen lässt wissen, aber sich das einzugestehen ist schwer.

… letzter Winter, mit dem Frühlingserwachen, wir lieben und ziehen am Spüren der Welt, versteckte Sehnsucht, verborgene Hoffnung, mit der Sonne wird es sprießen, aus uns erblühen, heiß und jung, ein neues Jahr uns verändern und vielleicht können wir auch davon schreiben und miteinander lesen unseren eigenen Fantasien im steten Wechsel erliegen oder entfliehen …

… es gibt Tage des Donners, wenn man Schönheit begegnet, Tage des Regens, grau und tränenreich, Tage der Sonne, heiß und doch ist da eine Ahnung von Kühle in der feuchten Schwüle. Wir lieben den Wechsel, wir spielen alle unsere lustvollen Spiele und sind doch nur Figuren, facettenreich und hilflos zugleich … wir sind immer auf der Flucht und doch bleibt es auch unsere ewige, süße und schmerzhafte Sucht …

… wir sind so besonders, wenn es einen Menschen gibt, der uns liebt, was wir auch wollen, wir werden nur in dem was wir von Herzen geben, selbst Liebe erleben und in aller Vielfalt bleibt in uns eine Sehnsucht danach, füreinander besonderes zu sein … aber vielleicht sind all unsere Gefühle auch nur Illusion, wer weiß das schon …

… wenn wir leiden, leben wir, aber wofür leben wir? wenn wir leben, leiden wir, das ist es immer wert, aber nicht immer verstehen wir das Leben und können unserem Glück vergeben, wenn es uns leiden lässt, obwohl wir schweben …

… so wenig sind wir, so viel könnten wir sein … Feuer und Eis, Rauch und Wein, nah und weit, so wenig Zeit, Sehnsucht ist in uns doch auch Freiheit, die Nahrung der Liebe, doch von Traurigkeit …

… Dunkelheit breitet sich aus und wir denken betrübt an den endenden Sommer, das Leben ist ein steter Kreislauf für immer. Helligkeit darf aber in uns bleiben, Neugier und Zuversicht, soll alle die dummen Bedingungen in uns vertreiben. Dann beendet die freie Lust und Freude, all unser selbstgerechtes Leiden.

… Trauern können wir immer, über alles was wir verloren, das ist wichtig! Aber mit jeder Träne ist uns dann auch leichter und wir sind wieder offen für einen neuen Fluss in uns. Wer weint ist stark, denn das Herz, so hoffnungslos aus Stein, will endlich wieder lebendig sein, sich neu erfinden und verbinden und dann, ist es nur noch ein kleines Stück, bis zu den Tränen vor Glück …

… und die Nacht und die Sterne und das Leben und das Überleben, das immer lieben, immer wachen, immer denken, immer träumen, immer schreiben, wird uns immer bleiben …

… du warst so leer, so sollte niemand sein und so kontrolliert, um perfekt zu sein, die Angst etwas zu verlieren war wichtiger als Zugewinn im Herzen. Ich verstehe Dich, da verkennst Du mich und doch fühl ich noch Trauer und Schmerzen wo Du taub schon bist, was Deine Tragik ist. So willst Du alles und gibst alles, das ist theoretisch wunderbar, das Leben aber lebt und ist schön weil es sich bewegt und sich entscheidet, es lässt zurück und sucht nach Glück, es kann nicht bei jedem bleiben und nimmt nicht jeden mit, das wäre nur ein Funktionieren und würde nie das Herz berühren. Ich weiß, irgendwann wirst Du die Wahrheit auch endlich spüren …

Liebe ist, so schön gewiss und doch ein Mühlstein, eine Bürde für den so fehlbaren Menschen, ein Gefühl zu groß für alle, zu klein für den Moment, zu kraftlos außerhalb der Träume, zu zweifelhaft im Augenblick, sie macht uns dumm oder verrückt … Vergebung nur hilft mir, gäbe es doch bloß einen Gott dafür.

Feiertage …
Wir feiern die Liebe, gemeinsam, manchmal trotzdem einsam und viele garnicht, wir glauben gemeinsam, manchmal zu lange, dann leiden wir alleine, manche auch garnicht, das hört sich verrückt an und doch, wollen wir es immer wieder und singen sogar Lieder … und dann irgendwann, fühlt und hört es sich endlich besonders an …

… im Nebel liegt da ein Gefühl, das doch fliegen will, das sich lösen mag von der Erfüllung Tag für Tag, das sich immer spüren darf, in der Freude auf ganz bald, dass uns wärmt im Kalt, das wirbelt um uns herum, in den Farben unsrer Sehsucht in den Tönen unsrer Fantasie, das mit uns hofft auf schöne Erinnerung und Leidenschaft vielleicht wie nie …

… Gedanken, Gedanken, Gedanken … die treiben und schwanken … lieber weiß ich was ich spüre, auf Deinen Lippen, Deine Titten, zwischen Deinen Beinen … nur da kann sich unsere Liebe vereinen, vertrauen und versinken in Träumen …

2019

… was in uns wächst ist viel, aber überschätze es nicht, die Welt funktioniert so nicht, sie dreht sich weiter, Menschen fallen über den Rand, wenn sie die Größe ihrer Gefühle verkannt. Lieber sind wir heute klein und weniger, aber verborgen schön und was morgen kommt, werden wir dann erst sehen … bestimmt ganz neue Gefühle, Menschen, die wir heute noch nicht verstehen …

… wenn wir fliegen sind wir weit oben über den Schlachten die unter uns toben und lass uns nur landen in den Paradiesen, die alle anderen Närrinnen und Narren verließen … als sie den tristen Alltag ihre Liebe töten ließen…

… Nacht, Du milde Schwester der Dunkelheit, die uns irgendwann alle verschlingt. Fantasie Du wilde Schwester der Wahrheit, die uns Hoffnung bringt, aber sie ist immer nur schöne Illusion, die Dämonen lachen schon … nur die Götter vergeben uns vielleicht, aber ob das reicht …?

… inflationär Texten wir und lesen wir, wofür? Damit wir daraus lernen, erfahren, bewahren in uns, mit Euch … doch ihr seit irgendwo nur nicht bei mir, das beklage ich hier …

… wenn wir etwas lesen was wir auch denken, finden wir vielleicht die Wahrheit, vielleicht auch nur die nächste Frage … ich brauche Nähe, Freundschaft, Hoffnung und vielleicht ist das Liebe, aber ich habe sie wohl nicht verdient, irgend eine höhere Gerechtigkeit bestraft mich alleine dafür dass ich suche … aber ist ein leeres Herz gerecht?

… Angst überwinden kann nur Begegnung, wenn wir es wirklich wollen‬
‪gibt es einen Weg zueinander, wenn wir es nicht wollen, gibt es nur Ausreden. ‬
‪Die sind nur schmerzhaft eben …‬
‪Man kann niemanden mit Worten verändern, aber leider auch nicht ohne Worte.‬
‪Der Stolz, die Kränkung ist für fast alle nicht ertragbar, aber anders glauben sie einfach weiter an die eigene Dummheit …‬

… die Nacht erwacht, aber verbirgt noch hinter grauem Schleier, was der Tag uns bringt. Wir sind noch ungewiss und fürchten immer etwas zu verlieren, mindestens die Zeit, doch weiß unser Herz und die Erfahrung ganz bestimmt, dass die Sonne immer wieder kommt, auch wenn es im Leben mal stürmt und schneit. Vertrauen ist das Einzige, was uns von unserer Angst befreit …‬

… wenn wir überleben, war garnicht so schwer, echte Freunde hingegen sehr … manchen gelingt es, mir fällt es schwer, warum nur? Ich träume anders …

.. der Frühling endlich, lange hatte der Winter uns im Griff, Geduld war nicht unsere Stärke, uns war heiß und kalt, wir kämpften gegen Dunkelheit, mit Zärtlichkeit und Licht, doch unsere Tränen tauten einfach nicht, aber endlich, kann man sehen, spüren, was zaghaft durch die Erde bricht, duften kann und wachsen, neu und schön im Augenblick entsteht und das Herz berührt, dafür ist es nie zu spät …

Was uns gleichgültig ist, füllt uns aus, leider mehr als es Entspannung braucht, mehr als wir uns verzweifelt mehr wünschen, ist es die wachsende dumpfe Leere im Bauch. Was ist es wirklich, was man zum Leben braucht?

Tränen fließen immer durch unser Herz, heiß und voller schönem Schmerz, doch nichts macht uns auch klarer in den Gedanken, die sich um all unsere Sehnsucht ranken… immer.

… unsere Gedanken täuschen uns, unser Herz ist nur ein Scherz, unser Gefühl ist ein Gewühl, unser Leben läuft davon, unser Ende kommt doch schon, also wer soll uns vergeben, wenn wir noch ein bisschen was erleben.

… Farbe ist es wert, Geschwindigkeit sowieso, wenn wir nicht los lassen, werden sie uns lieben und hassen, aber irgendwann auch verstehen und endlich mit dem Richtigen gehen, dann wird es schön …

Wir lassen uns nicht hetzen, aber unsere Ahnung wird unsere Zukunft zerfetzen, aber scheiß drauf, vielleicht ist die neue ja, tausendmal besser, also spart Euch die Tränen …

… auch wenn wir schweigen, leben wir kraftvoll und einfach mit irgendwem anderen und mehr wollen wir die Welt nicht wissen lassen …

In der Hängematte sind wir wie wir sind, endlich ohne Schuld, aber immer bereit neue auf uns zu laden, zum wahren Befreien müssen wir auf die Straße, wie die Jungen und Unschuldigen …

Licht und Schatten, im Leben und Lieben, wenn wir beobachten die Drüben, ist immer alles besser und sonniger, aber wir alle träumen von mehr, auch wenn Worte und Nähe, manchmal tröstet so sehr …

… Geschichten sind wie Flüsse, manchmal aus Tränen, manchmal aus Gedanken, manchmal aus Liebe und sie fließen manchmal wild und manchmal ruhig dahin, sie zu spüren, ihre Kraft, ihre Kälte, ihre Eile, macht immer Sinn, doch manchmal rettet auch nur das nächste Ufer uns das Leben …

Das Leben ist kompliziert, Versuch es zu entdecken, die Welt ist Vielfalt, bunt und inspiriert, aber sie hat auch Schrecken. Geh nicht allein, lass uns bei Dir sein, stell Fragen, lass Dich führen, tragen, sei neugierig und vorsichtig zugleich. Denn nur Vertrauen und Offenheit machen uns gemeinsam reich. Du darfst Du werden, doch das ist nur im wir, ganz leicht.

… was wir suchen werden wir nicht finden, wenn wir es unbedingt finden wollen. Unsere Vergangenheit kann uns nicht befreien, der Fluss fließt durch die Zeit eben nie allein, mit ihm kommt nur aller Müll aus unsrem Leben zum Vorschein, Hitze, Kälte, Gegensätze eben. Wir müssen aufhören in diesem alten Wasser nach Gold zu sieben, sondern einfach etwas Neues lernen, zu lieben.

… Berührung hat geflimmert zwischen uns und Dein Widerstand, wie Feuer in Dir gebrannt. Ich brauche nur Geduld, die in Dir wächst zur Sehnsucht nach mir, denn der Abend war so wunderbar wie als wenn früher gestern erst war. Keiner erreicht mit Dir, was Du hattest mit mir und jetzt bist Du vielleicht endlich bereit dafür, besonders zu sein und nicht nur frei und im Herzen allein.

Das verlorene Paradies …
… in den Bergen, Wäldern, Meeren, spüren wir noch mehr, die Einsamkeit in uns, die Sehnsucht nach dem Außergewöhnlichen, dass uns umgibt und schon sind wir bezaubert und verliebt. Wenn wir es zulassen können, die Kraft der Natur, das Eis schmelzen lassen, sich ergeben in der Lawine der Gefühle, Verlust wohl und doch auch Befreiung und Chance für ein neues Denken und Verstehen, die Welt zu retten und wirklich zu lieben, gemeinsam, oder ewig zu zweifeln, naiv den falschen Propheten zu glauben und unterzugehen. Sich zu ändern, wäre schön …

Hallo Bauch, verzweifelst Du auch? Das Klima verändert sich und egal was man tut, es wird nicht wieder gut 😦

Hin und zurück im gleichen, fremden Land, ein Sommer, so noch nicht gekannt und voller kreativer, gastfreundlicher Menschen, es gibt sie überall, nur nicht vor unserer eigenen Tür, traurig…

Denken mit vollem Bauch, Erholung nach uns, Rückkehr in die deutsche Selbstgerechtigkeit … lässt mich schrei(b)en vor Übelkeit. Wir müssen uns trauen vom Süden zu lernen… sonst werden wir an unserem hässlich Wesen verwesen!

… manchmal sind wir so ausgefüllt, unser Blick ist so sehr verhüllt, von aller blendenden Schönheit und fremdem Zauber, der doch bleibt immer nur Illusion, nur kurzweiliger, fader Lohn … manchmal, ganz lange, erkennen wir diese Wahrheit nicht. Doch dann, sehen wir am Wegesrand auch mal ein Licht, das was Neues verspricht. Vielleicht doch einmal mehr, vielleicht doch mal besonders und fair, wer weiß das schon … was richtig wär, sich zu entscheiden, nicht nur oberflächlich mehr, ist eben wahnsinnig schwer, aber lohnt sich meist sehr,
sehr …

… durch die Nacht wird uns manchmal klar, Spiele, Gefühle, Dinge die wir uns einreden sind nicht die Wahrheit! Wir leben zu ernst und wollen immer zu viel von einander… oder zu wenig. Die Balance finden wir eh nicht oder nur für Sekunden. Nicht mein Profil, passt nicht! Egal, das Leben ist einfach nur Spiel und doch unglaublich brutal …

… unsere Träume sind nicht immer was wir finden, unsere Augen tun wir oft verbinden, mit dem was wir erfahren, gelitten, was wir erkämpft, was wir uns bedeuten und sind nicht wirklich offen für das verrückte Leben, das uns schon morgen neue Liebe will geben.

… und in der Nacht spüren wir die Freiheit die wir so lieben, die Kraft mit unseren Gedanken zu fliegen, uns nicht mehr einfangen zu lassen, nie mehr zu tun und zu schweigen über das, was wir hassen … endlich zu verstehen, das Leben ist in Vielfalt nur schön …

… ich mag Dich sehr und denk an Dich, hab das Gefühl, das wir uns verstehen, das wir miteinander auch kämpfen und lieben können, das wir immer lachen und reden und uns frei und offen, doch auch ganz viel Wärme, Stärke und Verbundenheit geben …

… wenn wir träumen, vielleicht die Realität versäumen, zu spät erkennen, dass wir sie bedrängen, zu schön zu sein, zu bedingungslos, warum nur bloß? Weil wir oft nicht wirklich verstehen, dass Träume vergehen und dann muß man auch die Wirklichkeit die geblieben, lernen zu lieben.
… Kinder sind uns mehr, als wir hoffen, aber was sind wir für sie, genug vielleicht nie oder doch … ich glaube unterbewusst beeinflußen wir sie mehr, als mehr … egal wie nah wir ihnen sind, sie bleiben unser Kind, aber werden doch sie selbst, was wir lassen müssen unbedingt.

Die Dunkelheit birgt immer das, was man uns verschweigt, den ewigen Streit in uns und in der Menschheit, um Gegenwart und Vergangenheit, um die ganze Wahrheit … es gibt sie nicht in Wirklichkeit …

Wir singen, wir swingen, wir verstehen trotz Weltuntergang, das wir leben wollen, lachen wollen, glauben wollen, vertrauen wollen auch wenn wir online abschalten sind wir analog noch immer wach!

In den Dingen, werden wir schwingen, ich weiß es bestimmt, da wir für einander sind, vielleicht … aber mit der Freude, mit dem positiv denken, ist so viel erreicht, das Lachen wird dann immer leicht, vielleicht … auch immer schön, nur wenn wir uns trauen zu vertrauen, werden wir das sehen, vielleicht …

Kunst ist nicht genug, Protest ist nicht genug, unsere Kinder sind nicht genug, wir müssen bewusst ändern was uns tötet, den steten Selbstbetrug, für die Zukunft … oder wir sterben wenigstens mit Liebe und einem Hauch Poesie in der unveränderlichen Gegenwart, das ist auch eine Erlösung für die Welt…

2020

Wenn wir auf dem Dach der Welt tanzen, beginnen wir im Schnee und doch ist die Sonne unsere Seele, unsere Wärme und unser Licht. Wir leuchten mit ihr, in das Dunkel der kommenden Dinge und werden sehen, was wir uns ersehnen … aber nur, mit einem leichten Herzen, das frei fliegen darf 🦋

Jede Nacht birgt viel Poesie, aus der der Tag entsteht, doch was er bringt, durch unsere Fantasie, alleine wächst und wird wahr, wie vielleicht noch nie …

Wollen wir da jemanden finden oder nur nichts wagen, sind wir entschlossen zu lieben oder zu verzagen, wollen wir Vergangenheit ruhen lassen oder darin versinken … Ich will lieber an Deiner Brust trinken, saugen, Dein Herz soll mir den Atem rauben, aber das ist nur stumm und schön, weiß nichts, sagt nichts, will wohl kein Wiedersehen 😔

… nicht immer haben wir einen Plan und wissen was morgen geschieht, vielleicht sterben wir oder sind verliebt, aber jeder Moment ist es wert dass es ihn gibt.

… ein Geschenk ist es was wir sein könnten für einander, doch wir fürchten es, denn verpackt birgt es so viel Ungewissheit. Woher wollen wir erfahren ob Glück oder Unglück sich tarnt unter schöner Schleife. So oft schon haben wir uns selbst getäuscht unser Herz verschenkt, für schön verpackten Teufel. Doch gelernt daraus, gestärkt im Spiel der Sehnsucht, werden wir jetzt immer besser sein und wahre Schönheit finden. Du trägst sie schon längst In Dir, in Deiner starken Seele und auf der zarten Haut, glaub mir.

… Regen, Regen und wir schauen in eine graue Welt, mit Gedanken, Gedichten, die sich um unsere Sehnsucht nach Sonne ranken, sie lichten … vielleicht morgen werden wir die Düsternis besiegen, vielleicht mehr leben, vielleicht mehr lieben …

… in unseren Träumen sind tausend Gestalten, die Jungen und Alten, Tote und Gegangene, in unseren Gedanken gefangene und verlorene Gelegenheiten, füllen tausende von Buch Seiten. Verfolgen uns im ewigen Rauschen der endlichen Zeit. Wir sind für den Himmel noch nicht bereit, reden uns ein und schön was wir durch unsere Augen nur sehen, während wir durch die Hölle gehen. Wenn wir das endlich verstehen, wird es irgendwann vielleicht, doch ganz schön.

… und die Zeit geht und kommt, sie keinen verschont, man hat sich langsam daran gewohnt. Doch wer nie weise, besonnen und selbstkritisch war, wird es auch nie werden irgendwann. Wir sind wer wir sind, unser Schicksal ist für Zweifel blind, es erfüllt sich geschwind, weil wir meist, um uns zu ändern, zu feige sind.

Die Gedanken sind schwerer als die Taten, die Worte die man niederschreibt tödlicher, als das Schweigen, ich werde sie aus meinem Herzen vertreiben irgendwann, wenn ich endlich wieder lieben kann. Wenn ich die Verblendung erkenne in der ich täglich verbrenne. Was ist wahr und was ist Wahn? Ich bin die Sonne um die ich selber kreise und die ich selbst als Priester preise. Aber das ist nichts, als nur mein allermenschliches Gesicht.

Was uns im Kopf herum geht, durch den Magen wirbelt, was wir nicht wissen, was wir wollen und es doch vermissen, was uns verbindet vielleicht, was uns anzieht und doch lähmt, liegt manchmal schwer auf dem Jetzt und hier, doch reden hilft und Begegnung noch mehr.

Grenzen überwinden, in den Köpfen, in den Adern, muß man dafür ein Virus sein oder ist auch Mensch sein genug …

Im Halbschlaf erleben wir unser Leben und Lieben, manchmal immer wieder und dann spüren wir unsere Dummheit und Verzweiflung auch wieder. Warum nur konnten wir einfach keine anderen Wege gehen? Das werden wir wohl nie verstehen.

Beim Durchsuchen meiner Bibliothek, erwische ich Dich … nehme mir Zeit für Dich … wir schauen zusammen, durch das Fenster unserer Fantasie und entdecken die Natur der Dinge miteinander und dann zeige ich Dir den geheimen, ruhigen und dunklen Raum mit dem bequemen Bett, ein wunderbarer Ort für anregende Gespräche und so 🙂 Wer bin ich?

Gute Engel sind überall willkommen und das bist Du zweifellos, den Teufel spielst Du nur immer bloß …

Wenn wir wissen was unser Schicksal ist, es aber ignorieren, wenn wir Dunkelheit in uns spüren und kein Licht, wenn wir um uns selber ringen, weil alles will misslingen, wir den Halt in uns verlieren, weil wir Menschen vermissen, die uns so wichtig waren, wollen wir nur uns selbst und unsere Trauer erfahren, doch unser Herz weiß, allein will es nicht für immer sein …

… es ist so surreal was da um uns, mit uns geschieht. Es ist wie in einem mittelalterlichen Klagelied, bei dem es für niemanden Rettung gibt. Der Wahnsinn hyperventiliert, ist er auch digitalisiert und verbreitet sich im Netz, wo noch mehr er zu uns setzt. Ist das alles wirklich jetzt? 😷

… Nullstunde, Innehalten der Welt, aus dem Nichts fällt der Mensch auf die Knie vor dem nicht greifbaren, immer getrieben von der Angst vor dem Tod, doch kommt er denn nicht sowieso, alle hielten sich für unsterblich, jetzt spüren wir wie dumm unser Spiel war und wie schön. Wir glauben es aber erst morgen wirklich, vielleicht.

… sich niemals ergeben, für Neues brennen, Kraft und Ruhe in sich erkennen, ganz eins sein im weiter gehen, das ist schön und bewundere ich sehr an Dir, so ein starker Mensch ich auch gerne wär … bin dagegen am Ring des Lebens, ein immer nur hilflos tanzender Bär.

… jeder Morgen ist ein neues heute, jede Wahrheit ist der Fantasie Beute, was wir glauben wollen nur, ist echt. Doch ganz oft ist es nur Schein, was wir auch tun ihn zu durchdringen mit den Augen oder von Sinnen. Unser Herz ganz allein, kann dem Schicksal dieser Täuschung entrinnen … manchmal.

… was wir auch tun werden oder nicht mehr tun dürfen, was wir auch wünschen uns, wenn wir es könnten, eben noch nah und jetzt hinter Grenzen, alles ist mit uns und in uns, nichts ist verloren und alles sei Dir von Herzen gegönnt und doch, ist da nun soviel Zeit und auch etwas Traurigkeit, die uns trennt.

… was wir in uns spüren, in der Ruhe die wir suchen, in der Stille in der wir einsam rufen, nach Antworten, die das Herz ersehnt und der Verstand versteht, ist es wert, wenn man dazu gehört, zu jenen, die überleben, als mehr und schöner wie vorher, dann finden wir vielleicht die Kraft im los lassen und dürfen uns auch endlich wieder, an den Händen fassen.

‪… und unser Heim ist unsere Kathedrale der Wahrheit, der Zweifel aber auch der Gerechtigkeit und unsere Brücke der Nachdenklichkeit, die in die Zukunft führt. Doch nackt laufen wir noch drauf zu, ohne Plan, nur mit etwas Hoffnungsgarn, zum Spinnen von unserem Überlebenstraum, wenn wir nur fest daran glauben, gelingt es bestimmt!‬

… manchmal ist die Welt zu kompliziert um einfach zu sein oder sind wir das nur? Manchmal ist die Nacht zu lange um zu enden oder schlafen wir nur? Manchmal ist alles zu ernst um leicht zu sein oder fällt uns, das über uns selber lachen zu schwer? Verändern wir uns doch einfach!

Ich sagte einst zu Dir, die Liebe ist wie ein festgefahrener Bus, nur mit Bewegung wird sie wieder eine Chance bekommen. Aber Du klammerst Dich an die alten, platten Reifen, die dich wohl früher mal bewegten und an das jetzt rostige, ehemals reizvoll, glänzende Gestänge und traust dabei aber zugleich, jedem neuen Motor nicht über dem Weg. So wird Dein Leben weiter still stehen, aber um sein Glück zu finden, muß es in Bewegung bleiben.

… wir halten uns fest an der Sonne, an der Gewissheit das es uns nicht treffen wird, dass alles nur ist übertrieben und uns die Götter doch noch lieben, aber während wir sorglos schlendern, nicht wirklich uns verändern, versäumen wir, zu verstehen, dass wir vor dem Schicksal nicht können fliehen.

… wir diskutieren, unsere Herzen gefrieren, wir immunisieren uns gegen das Mitleid und sind todesmutig abgetaucht in die Ablenkung der Sinne. Jede Nacht aber erwacht die Angst um die, die wir lieben, auch wenn sie es lange nicht mehr tun und dann zweifeln wir wieder, am Rand, von allem Verstand.

Wenn wir schweigen, dann am meisten zu uns selbst, nicht alles aber die wichtigen und richtigen Dinge und das macht uns hilflos, verzweifelt manchmal, denn was uns bleibt ist eine Lüge die das Herz verbrennt, so dass es keine Wahrheit mehr kennt, keine …

… wohin soll der Schmerz gehen, wenn wir ihn selbst nicht verstehen, wenn wir auch ohne zu interpretieren, sehen was da falsche Wege will gehen, uns mit sich zieht, uns in uns selbst verliert, wir nicht hinaus mehr finden, unsere dummen Träume nicht leicht überwinden, wo uns das Schweigen, vielleicht die Kraft zur Wahrheit schafft. Doch nur ein Herzenswort und alle Zweifel wären fort.

Wenn wir erst wissen wer wir sind, glauben wir daran? Wenn wir wissen was wir tun, ändern wir es dann? Wenn wir denken, dass wir irren, verstehen wir es dann? Nein! Nur wenn wir es erfahren miteinander, sind wir in jedem Augenblick neu und lieber nicht, wer wir immer waren …

Wenn wir zaubern, ist es vorbei mit dem Zaudern, wir würden alles was uns bedrückt, verwandeln in ein Neues hier, was uns beglückt. Denn wenn wir zaubern, wir fliegen miteinander und frei darüber und fühlen unseren heißen Atemwind, dann wissen wir, das wir selbst verzaubert sind und nicht mehr für die Liebe blind.🦋

Angst oder Maulkorb? Wenn wir nachdenken, aufhören uns abzulenken, die Wahrheit sagen, was wir wirklich fühlen seit Tagen, was wir vermissen, Grenzen die uns schmerzen, mit der wir unser Herz einzäunen, heimatlos, traurig im Irgendwo und Irgendwer, spüren wir, das alles miteinander hier, viel schöner wär …

… wenn uns bedrückt, erdrückt, Angst macht, was wir tun, was andere tun, wenn es die Brust zuschnürt, das Herz einengt, die Zukunft düster malt, die eigenen Schwächen, dem Gewissen mahnt, wir sterbenstraurig sind, möchten wir fliehen mit dem Wind, dorthin wo all die anderen nicht sind, nur einer, der für uns alleine bereit und uns verzeiht.

… was wir über das Schweigen verstehen, ist so oft mehr als Worte uns sagen, denn sie wollen zum Besten, doch nur höfliche Lügen in sich tragen. Vielleicht sollte ich von Euch mehr lernen, das würde mein Herz zum Schweigen verpflichten und das Leben befreien von all den Stürmen, weswegen wir ständig uns nicht verstehen und im Wirbel der Gefühle untergehen.

… sich Fragen zu stellen und sein Handeln zu reflektieren ist wichtig, nur leider keine Garantie dafür, zu den richtigen Antworten zu finden. Das ewige Dilemma unseres Seins😏

Das Leben ist ein Pfad bunter Steine, man sollte nie achtlos vorüber gehen, jeder ist schön, nur vielleicht ist da auch ganz besonders, der eine … wenn wir genau hin sehen.

… da ist Nähe in Deiner Nähe, da ist mehr, als ich sehe, da ist Tiefe, da ist Zärtlichkeit, wild und verbunden, schön … und beinah den Rest der Nacht, habe ich draußen verbracht, in der Welt. Spürst Du es?

… was ist der Wert des Menschen, er ist wie das Kunstwerk in einem Museum, ist es nicht wertvoller, von jemandem ein einziges Mal richtig betrachtet zu werden, als seinen Wert an der Maße zu schätzen, die nur vorbei schlurft? Ich bin dieser Betrachter.

… wenn wir am Morgen erwachen, aus den Armen des Drachen, der uns in der Nacht geliebt, der noch tief in uns steckt, unsere Lust und Sehnsucht geweckt, mit unseren Fingern getanz und in uns Begierde gepflanzt, dann träumen wir weiter, dass er uns auch am Tag genommen, wenn er wirklich zu uns gekommen.

‪… wir sind getrieben in der Zeit und über manchen Verlust, hilft uns auch kein roter Wein, kein Wachstum kann das Staunen verstehen, als wir noch klein, die Kraft der Vergangenheit, holt uns traurig ein. Was wir einmal getan, muß trotzdem kein Schicksal sein. Wenn wir größer sind, aber im Herzen noch so lieben können wie als Kind.‬

Auf die Insel, in uns, auf zum Paradies, ein Zustand des Glücks, kein Ort oder Traum, sondern ein Lächeln, ein Sonnenuntergang im Freien, ein Meeresrauschen, das wir suchen, das wir nur selbst sein können und in uns rufen, wenn wir es wirklich wollen …

… und wenn wir uns küssen, lieben in den Büschen, zwischen den Hecken, wenn wir noch mehr miteinander entdecken, uns vor dem was wir uns wirklich wünschen nicht verstecken oder nur, um uns vielleicht zu necken 😉 … wenn unser Humor unsere Leidenschaft erreicht, ist weniger besonders und Vielfalt leicht.